HistoryKids-Club in Aktion

Feuerwehr-Veteran Waldemar Zillig erzählt den HistoryKids über die Anfänge der Leegebrucher Feuerwehr (Foto: Babett Wiechmann)

Feuerlöschwesen früher und heute

Um uralte lederne Feuerlöscheimer, die Bedeutung des Feuers, den Heiligen St. Florian oder auch die modernen Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Leegebruch ging es den wissbegierigen HistoryKids. Sie waren zu Besuch im Feuerwehrgerätehaus und fragten den dienstältesten Feuerwehrmann Waldemar Zillig gehörig aus. Der hatte sich gut vorbereitet und auch alte Fotos mitgebracht, wusste er doch um den Eifer dieser jungen Nachwuchshistoriker. Recht sachkundig zeigten sich übrigens einige bereits bei der Besichtigung der Ausrüstung – klar, wenn Papa oder Onkel aktive Feuerwehrleute sind …

Waldemar Zillig zeigt den HistoryKids die heutige Feuerwehrtechnik (Foto: Babett Wiechmann)

Waldemar Zillig zeigt den HistoryKids die heutige Feuerwehrtechnik (Foto: Babett Wiechmann)

Die Notizzettel der Jungen und Mädchen waren gut gefüllt, schließlich wollen die HistoryKids ihre Erkenntnisse zur Ortsgeschichte aufschreiben und für andere Kinder interessant machen. Nach dem ausgiebigen Betrachten der alten Fotos wurde es Zeit für die abschließende Besprechung in der Bibliothek. Wie soll das Erlebte verarbeitet werden? In Wort und Bild? Die Mädchen meldeten sich zum Malen, die Jungs wollen eher schreiben und dann geht es an den PC, um die erste Seite des Clubs (aktuell zehn HistoryKids) mit Texten, Fotos und Bildern zu gestalten. Mit Begeisterung aufgenommen wurde dann noch der Vorschlag für einen letzten thematisch passenden Termin: sich im Kreismuseum eine alte Feuerspritze von 1782 „in echt“ anzusehen.

Im Mai geht es dann weiter mit Wissenswertem zu Schule, Schulchronik und alter deutscher Schrift.

Ulrike Unger

Zitiert: Ein kurzer Vermerk in der Schulchronik vom Mai 1923 berichtet über einen interessanten Fund: Denn nach 1920 zu Zeiten der Emporgenossenschaft soll hier ein alter Lederfeuereimer vorhanden gewesen sein, der die Jahreszahl 1843 oder 1845 getragen haben soll. Über seinen Verbleib ist leider nichts zu ermitteln.

Zitiert: Ein kurzer Vermerk in der Schulchronik vom Mai 1923 berichtet über einen interessanten Fund: Denn nach 1920 zu Zeiten der Emporgenossenschaft soll hier ein alter Lederfeuereimer vorhanden gewesen sein, der die Jahreszahl 1843 oder 1845 getragen haben soll. Über seinen Verbleib ist leider nichts zu ermitteln.